Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor



Grundsätzlich basiert der Wasserstoff-Verbrennungsmotor auf dem normalem Ottomotor. Anstelle von Benzin wird allerdings Wasserstoff verbrannt.

Mit Hilfe der Knallgas Reaktion wird bei dem Wasserstoff-Verbrennungsmotor Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umgewandelt. Dafür wird Wasserstoff mit Sauerstoff vermischt, wodurch ein hochexplosives Gasgemisch entsteht, und dies wird mit hohem Druck im Zylinderraum entzündet.

Wie bei den konventionellen Ottomotoren erzeugt die Explosion dann eine Druckwelle, die den Kolben nach unten drückt.  Damit ein normaler Ottomotor mit Wasserstoff angetrieben werden kann, müssen einige Modifikationen vorgenommen werden.

Da der Wasserstoff sich am besten bei hohen Minusgraden lagern lässt, müssen auch der Tank, die Leitungen und alle Teile, die mit dem Wasserstoff in Verbindung kommen, auf die Temperatur vorbereitet werden.

Wasserstoff Motoren arbeiten mit einem hohem Sauerstoff Überschuss, dadurch wird die im Motor entstehen Verbrennungshitze effizient abgebaut. Die Temperatur ist bei Wasserstoff-Verbrennungsmotoren besonders kritisch, das sich der Wasserstoff leicht selbst entzünden kann. Nur bei unkontrollierten Verbrennungen von  dem Wasserstoff Sauerstoff Gemisches entstehen durch die Oxidation auch Stickstoffoxide.

Moderne Wasserstoff-Verbrennungsmotoren werden meistens für die Nutzung von Benzin und Wasserstoff ausgelegt. Dies ist sinnvoll, da in Deutschland noch keine flächendeckende Wasserstoffversorgung besteht.

Bildrechte Artikelbild:  Hydrogen 7 series“ (CC BY 2.0) by netwalkerz_net

 

 

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