Die Druckgas-Wasserstoffspeicherung:



Die derzeit am weitest verbreitete Form, Wasserstoff zu speichern, ist die Druckgas-Wasserstoffspeicherung. Hierbei wird Wasserstoffgas mit etwa 200 bis 300 bar Druck komprimiert und in spezielle Speichertanks gepresst. Der gasförmige Wasserstoff hat jedoch auch im komprimierten Zustand einen hohen Raumbedarf, weshalb zur Verringerung der benötigten Tankgröße im Fahrzeugbau momentan an Drucktanks mit bis zu 700 bar Druck geforscht wird. Bei der stationären Lagerung großer Mengen von Wasserstoff stellt die Druckgas-Wasserstoffspeicherung aufgrund der relativ geringen Kosten eine gute Lösung dar, im Gegensatz zum Fahrzeugbau muss dabei auch nicht so stark auf die Ausmaße der Wasserstofftanks geachtet werden.

Komprimierter Wasserstoff wird heute entweder per Lkw oder Eisenbahn vom Produzenten zum Verbraucher geliefert oder - in entsprechend infrastrukturell erschlossenen Industrieräumen - über ein Pipelineverteilnetz verteilt, an welches mehrere Produzenten und Verbraucher angeschlossen sind.


Druckgas-Wasserstofftanks:


Druckgas-Wasserstofftanks auf dem Dach des DaimlerChrysler NEBUSDie Wasserstoff-Gastanks bestehen aus mehreren Schichten: Eine Innenhülle besteht aus möglichst korrosionsbeständigem Metall, meist Legierungen aus Aluminium oder Edelstahl. Diese erste Schicht wird entweder von Glasfasern, Kunststofffasern oder einer Kombination aus beidem in mehreren Schichten umwickelt und jeweils mit Harzen verklebt.

Da zylindrische Speicher am besten den hohen Drücken standhalten können und somit trotz Komprimierung viel Raum benötigt wird, sind Drucktanks momentan hauptsächlich bei Bus- oder Lieferwagen-Konzepten eingebaut, wo sie zumeist auf dem Dach angebracht werden.




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