JEEP Commander 2:


 

Antrieb:


Brennstoffzellenstacks aus dem NECAR 5
Jeweils ein Wechselstrom-Induktionsmotor an Vorder- und Hinterachse
Permanenter Allradantrieb
Tanksystem: Methanoltank, Methanolreformer an Bord
Leistungsdaten:



Motorleistung:
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h:
Höchstgeschwindigkeit:
Reichweite: 
2x 82 kW Spitzenleistung
n.a.
n.a.
n.a.
Abmessungen:

Breite:
Höhe:
2.030 mm
1.761 mm
Gewicht: > 2.200 kg


Im Oktober 2000 präsentierte DaimlerChrysler den Jeep Commander 2, ein Sport Utility Vehicle (SUV) der Luxusklasse mit Brennstoffzellenantrieb. Er demonstriert, dass der umweltfreundliche Antrieb keineswegs nur für kleine Fahrzeuge in Frage kommt. Im Tank trägt der Jeep Commander 2 flüssiges Methanol, das über einen bordeigenen Reformer in Wasserstoff zerlegt wird und anschließend die Brennstoffzellen speist. 

Der Commander 2 kopiert zwar Form und Design des ersten Commanders, das Fahrzeug der neuen Generation wird jedoch von einem komplett überarbeiteten Brennstoffzellensystem angetrieben. Die Brennstoffzelle ist jetzt mit zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse sowie mit hochmodernen Batterien zu einem Hybrid-Elektro-Brennstoffzellenantrieb kombiniert, der einen weiteren Fortschritt in der Entwicklung extrem schadstoffarmer und sparsamer Transportmittel für das 21. Jahrhundert markiert. Der Commander 2 produziert nahezu keine Auspuffabgase und senkt den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch (Benzin-Äquivalent) um bis zu 20 Liter pro 100 km.

Um das zusätzliche Gewicht und die Mehrkosten des Brennstoffzellensystems zu kompensieren, verwendeten die Jeep-Designer DaimlerChrysler's einzigartige Spritzgußtechnologie für thermoplastische Karosserien und demonstrierten damit mögliche Gewichtseinsparungen durch Spritzgusskunststoff.

Funktionalität bestimmt nicht nur das Außendesign des Commander 2, sondern auch seinen großzügigen Innenraum. Das "Infotronic"-System für den Fahrer dient als mobiles Büro mit einem abnehmbaren "Plug-and-Play" Laptop-Computer, der in der Mittelkonsole angedockt und automatisch ausgefahren werden kann. Der Fahrer erhält auf diesem Weg Daten vom Global Positioning System (GPS), einen Internetzugang für Wetter-, Verkehrs- und Navigationsmeldungen in Echtzeit sowie einen E-Mail-Anschluss, Telefon und Informationen zur Fahrzeugdiagnose.Ein LCD-Bildschirm im Armaturenbrett ist mit dem Laptop des Fahrers verbunden. In der Lenksäule befindet sich ein kleines Mikrofon, über das der Fahrer das mobile Büro mit Hilfe eines "benutzerunabhängigen" Spracherkennungssystems bedienen kann.


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