Die Brennstoffzelle:


Sir William Robert GroveDas Prinzip der Brennstoffzelle ist schon länger bekannt als man aufgrund der derzeitig intensivst betriebenen Forschung vermuten könnte.

Sir William Robert Grove (1811-1896) entwickelte bei Forschungsarbeiten zu Batterien 1839 die erste Brennstoffzelle der Welt. Mit dieser Technik wurde es erstmals möglich, die Energie einer chemischen Reaktion direkt ohne Umwege in elektrische Energie umzuwandeln. 

Dabei ist die Grundreaktion in allen Brennstoffzellentypen immer die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, also quasi die Umkehrreaktion der Wasserelektrolyse.

Brennstoffzellen haben im Vergleich zu Verbrennungsmotoren und anderen Kraftwandlern einen überdurchschnittlich hohen Wirkungsgrad. Dies liegt hauptsächlich daran, dass die chemische Energie des Brennstoffes direkt in elektrische Energie umgewandelt wird. 

Aufgrund der relativ aufwendigen und damit teuren Herstellung von Brennstoffzellensystemen (es wird u.A. Platin als Katalysator benötigt) ruhte diese Technologie bis etwa Mitte der Fünfziger Jahre. Erst durch Anwendungen in der Raumfahrttechnik und in Unterseebooten wurde wieder an der Brennstoffzellentechnologie geforscht. Doch erst durch die Entwicklung beispielsweise leistungsfähiger Membranen und korrosionsbeständiger Werkstoffe und der verstärkten Suche nach einer zukünftigen umweltfreundlichen Energieversorgung wurde Anfang der Neunziger Jahre die Brennstoffzellentechnologie intensiv weiterentwickelt.


PEM-Brennstoffzelle (PEMFC)

Direkt-Methanol-Brennstoffzelle (DMFC)